"Das werde ich Euch nie verzeihen."

Wenn die Deutschen mal etwas wirklich wollen, sind sie perfekt in der Umsetzung. Man kennt es aus der Geschichte. Da werden die Dinge angekündigt, geplant und durchgeführt. Eiskalt. Ohne Rücksicht auf Verluste, selbst wenn es die Vernichtung von Menschen ist. Überhaupt: Gewalt? Kein Problem. Destruktion in Perfektion.

Das heutige Projekt heißt "Willkommenskultur". Dahinter keinen Plan oder keine Agenda zu sehen, ist schon sehr naiv. Die Dinge passieren nicht einfach mal so. Und schon gar nicht würden diese perfekten Planer Gegenreaktionen unterlassen, wenn sie diese Gegenreaktionen denn wollten. Möglichkeiten zum Gegensteuern sind jederzeit vorhanden. Man kann sie aber auch ignorieren, die Dinge weiter forcieren und sich dumm und hilflos stellen.

Der Ablauf ist transparent, zumindest das, was sich vor den Kulissen abspielt und für jeden nachvollziehbar ist. Erst wurden die Dinge mit anderen zusammen in den Krisengebieten zur Eskalation gebracht. Natürlich subtil und schleichend. Dann wurden die Hilfsleistungen gekürzt, damit Not, Elend und Hunger einen riesigen Druck in den Kessel bringen. Dann die Eskalation in Ungarn, wobei bis heute nicht klar ist, wie diese Bewegungen verliefen bzw. ob sie gesteuert und gelenkt wurden. Woher kamen die 50.000 bis 60.000? Direkt aus dem Bombenhagel? Oder lebten sie schon Jahre in der Türkei? Dann kam das freundliche Gesicht, die Erinnerung an die ewige Schuld, das große Herz, das alle erwärmt. Dann noch passende Bilder von Opfern am Strand. Wie zufällig.

Mit dabei direkt die Nutznießer. Es lässt sich aus allem ein Geschäft machen, man darf nur kein Gewissen und keine Skrupel haben. Vermietungen auf 20 Jahre für Hilfe auf absehbare Zeit wird eines der goldenen Geschäftsmodelle der Jahre ab 2015. Auch darin sind wir Weltmeister. In der Maximierung der Profite und der Solidarisierung der Kosten und Folgen für die arbeitende Bevölkerung. Da geht noch was. Dann wird weiter aus dem Boden gestampft, werden sinnlose Kurse erfunden, teure Einzelbetreuungen initiiert und Taxifahrten zum Amt organisiert.

Die Medien sind schon längst in ihrem linksgrünen Element. Endlich geht es mal wirkungsvoll gegen das verhasste Deutschsein, gegen diese entsetzliche Ordnung, gegen Heimat und Nation. Endlich war der Weg frei für ihre Utopie vom gleichen Menschen, vom Wohlstand für alle, für grenzenlose Freiheit. Die Begriffe wurden in ihrer Deutung verändert, aus Flucht wurde Zuwanderung, aus Hilfe Kriminalität.

Es schien wirklich perfekt zu laufen. Die störenden Geister wurden weggemobbt, gesperrt, gedemütigt, angegriffen und immer wieder in den Dreck gezogen. Auch darin sind sie top. Die Ideen gehen ihnen nie aus. Justiz und Polizei? Immer offensichtlicher das Produkt eines Marsches durch alle Institutionen.

Nur mit einer Sache haben sie nicht gerechnet, nämlich der Undankbarkeit der vor dem Tode Geretteten. Dieser Hass gegen ihre doch so perfekte Aufnahmegesellschaft. Auch die zu 100% konträre Sozialisation der Schutzbedürftigen war ihnen vorher wohl nicht so ganz klar. Und jetzt läuft die Sache mit einer Eigendynamik völlig aus dem Ruder.

Noch kann die Bespaßung finanziell gestemmt werden. Die schlechten Mathematik-Noten in den Schulen führen dazu, dass keiner mehr rechnen kann. Vorher war kein Geld da für dringend notwendige Maßnahmen in Infrastruktur, Gesundheit, Bildung etc. Doch je mehr Menschen es werden, die nur Geld beziehen, aber dafür keine Werte schaffen, um so mehr Geld scheint verfügbar zu sein. Dass damit die Zukunft der Kinder und Enkel aufs Spiel gesetzt wird, überfordert das Gehirn. Lieber weiter mit "nach uns die Sintflut".

Und jetzt sind wir an dem Punkt, an dem das perfekte System versagt. Sie bekommen es nicht mehr in den Griff. Kriminalität und Unruhe. Jeden Tag Horrormeldungen, die es vorher so nie gab. Sinkende Bildung. Tödlich für eine Gesellschaft, die vom Denken lebt. Abwanderung der Könner, denen man es nicht verdenken mag. Und damit es keiner merkt, erfinden sie neue "Probleme", die dringend gelöst werden müssen: Sexuelle Belästigungen und schnelles Internet. Und "Sondierungsgespräche". Alles nutzlos, sinnlos.

Die Dinge nehmen ihren Lauf. Sie haben es nicht mehr drauf, dieses System zu kontrollieren. Und die braven Deutschen sowie die gut Integrierten, die 45 Jahre von der Wiege bis zur Bahre treu und ergeben ihren Dienst tun, sterben aus. Und die, die noch da sind, sind bequemlichkeitsverblödet.

Diese Gedanken kommen einem doch unwillkürlich, wenn man über die aktuellen Zustände nachdenkt.

Jetzt wäre es allerhöchste Eisenbahn, etwas zu tun, denn die "Neuen" pfeifen auf alles, was dieses Land einmal zu Werten wie Frieden, Demokratie, Aufklärung, Gleichberechtigung und Wohlstand brachte. Sie fallen in gemachte Nester und wollen diese natürlich auch nicht mehr verlassen.

Aber sie machen es nicht. Sie ziehen es jetzt durch. Es scheitert nicht am Können, sondern am Wollen. Genauso perfekt, wie sie etwas planen und umsetzen, verhindern sie die Lösungen. Und das werde ich ihnen nie verzeihen.

Über die Autorin: Monika Schneider ist eine engagierte "Facebook-Aktivistin", die mit Ihren Beiträgen gegen den alltäglichen politischen Wahnsinn der Altparteien anschreibt.